Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. [Albert Einstein]

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Eine Reise in eine neue Welt.

Sehnsucht = starkes Verlangen, schmerzliche Erwartung

Sonntag, der 02.Mai 2010. Die Spontanität und der „Jetzt-oder-nie“-Gedanke erfasste mich als ich vor dem Ticketautomaten in Dinslaken stand.

Selten fühlte sich etwas so richtig und perfekt an. Doch es sollte noch richtiger werden…

Donnerstag um 07.38Uhr gab es dann bereits den Startschuss. Alleine im Zug in Richtung Berlin. Bea besuchen. Einen ganzen Monat früher als geplant. Unfassbar. Meine Freude war grenzenlos und das zufriedene Lächeln in meinem Innern lies sich kaum nach außen verbergen.

Am Hbf Berlin angelangt, konnte mir selbst der Regen oder die viel zu schwere Reisetasche nicht die Stimmung vermiesen. Der kleine Spatz zu meinen Füßen war der erste kleine Bote der Freiheit.

Endlich war es dann soweit. Marijke und Jenny kamen kurze Zeit später auch an und das Traveling durch Berlin konnte beginnen.

Das Wochenende versprach ein ganz Besonderes und Unvergessliches zu werden. –Schön wenn manche Versprechen gehalten werden.-

Das „Hotel Bea“ war in jeglicher Hinsicht wirklich mehr als perfekt.

Berlin. Die Stadt die niemals zu schlafen scheint. Donnerstag durch Regen und bunte Lichter durch das schöne Schönebeck von Bar zu Bar. Ein schönes Gefühl von Vertrauen und Freundschaft breitete sich aus. Perfektion in allen Maßen.

Doch auch allein mit guter Musik in Ohr und Herz über den Kurfürstendamm zu schlendern war seine Erfahrung wert.

Vor der Konzerthalle der Akademie der Künste zu stehen stimmte mich für einen kurzen Moment melancholisch und versetzte meinem wachsamen Herzen einen kleinen Hüpfer. (Dass ich nun mehr denn je mit Berlin in meinem Kopf hin und her wandele, war in diesem Moment noch genau so weit weg, wie Portugal zu diesem Zeitpunkt…

Endlich wieder mit den Mädels vereint, bewegte sich unser hübsches Quartett in Richtung „BOX“.

Es versprach eine atemberaubende Nacht zu werden. Auch dieses Versprechen konnte gehalten werden…

Von vergeblichen Flirtversuchen, Frustration, Zwei-Hand-Trinken, Fotos, heißen Küssen, Aufregung, guten Freunden, dem schwarzen Kleid, Nervosität, kalten Treppenstufen und einem viel zu guten Gespräch…

Die BOX-Nacht als Tür zu einer neuen Welt?

Ist es naiv von der weiten Welt  und dem großen Glück und der Perfektion zu träumen? Vielleicht. Aber es gefällt mir gerade sehr gut.

Das Klingeln des Handys, ehrliche Worte oder ein noch ehrlicheres Lachen lassen das Herz höher schlagen. Ist es Schicksal? Oder war ich nach langer Pause nur endlich wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort?

„Leben ist das was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben.“

[Henry Miller]

 

Das Lied des Wochenendes....

" Wir hatten den Moment, den uns niemand mehr nehmen kann,
und ich denke viel zu oft daran zurück.
Wir hatten den Moment. Doch irgendjemand hielt die Zeit nicht an.
Und es bleibt nur der Gedanke an kaum gelebtes Glück.

 

Nur Ideen, die nichts taugen (...) , nicht gesucht und doch gefunden (...) "

11.5.10 13:55
 


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