Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. [Albert Einstein]

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Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.

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Zeitvertreib 

Dreifach kommt die Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
ewig still steht die Vergangenheit.
[Schiller]

 
Die Zeit. Ein beliebtes Thema. Eigentlich sollte ich gerade für meine letzte Matheklausur lernen. Aber die Zeit nehme ich mir nicht.
Stattdessen schwirre ich in Gedanken in alten Zeiten herum. 
"Wir-sind-Helden"  Lieder schlängeln sich seit Tagen wirr und irgendwie unerwartet durch meinen Kopf.
Da ist sie wieder  -  Die alte, vergangene  Zeit.
Wieder so präsent, als wären diese Minuten erst gestern gewesen an mir vorbeigerauscht.


Wie teilt man sich seine Zeit ein?
Mit Schwelgen in Erinnerungen?
Raubt das nicht Zeit? - Oder ist es auch mal angebracht Vergangenes zu reflektieren? Zu begreifen, was daraus entstanden ist?
Wie viel Zeit nehme ich mir für mich selbst?
Wie viel Zeit verbringe ich mit Zukunftsplanung?
Wie viel Zeit ist erlaubt, um seinem Vergnügen nachzugehen?
Wie viel Zeit verschwände ich mit wirren Gedanken?
Wie viel Zeit hat man,
einmal alles richtig zu machen?
Wie viel Zeit muss verstreichen um einen Menschen zu vergessen, ihm zu vergeben, zu vertrauen – ihn zu lieben?


Zeit ist relativ und lässt sich nicht messen.
Nicht in Stunden, Sekunden, Tagen oder Jahren;
Nicht in verpassten Bussen, Chancen, Möglichkeiten;
Nicht in getrunkenen Kaffeetassen, verlegten Schlüsseln oder geführten Gesprächen;
Nicht in Trauer, Glück, Wut, Verzweiflung, Verlust oder Zuversicht.


Jeder muss seine Zeit finden.
Irgendwann kommt sie –
deine Zeit.
Vielleicht nicht heute und vielleicht auch nicht in einem Jahr.
Aber irgendwann steht jeder von uns auf und erlebt 
den Tag, den Moment
Die Zeit – seine Zeit
Manch einer hat das Glück diesen Augenblick auch zu erkennen. Und zwar genau dann
wenn er anhält und nicht in erst in einem Moment der Reflexion.

25.11.09 20:08
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kira (26.11.09 23:51)
"Da ist sie wieder - Die alte, vergangene Zeit.
Wieder so präsent, als wären diese Minuten erst gestern gewesen an mir vorbeigerauscht."

...ich glaube nicht an Schicksal. Vielleicht glaube ich mehr an nette Zufälle.
Ich hatte Dienstag Abend einen sehr intensiven Moment der Erinnerung. Er kam plötzlich ohne Vorwarnung und ich kann mir nicht erklären warum. Irgendwie war ich für einen kurzen Augenblick, in dem ich mich eigentlich umrringt von anderen Menschen befand, nicht mehr in der Gegenwart anwesend. Die Erinnerung war so lebendig, so greifbar...
Für mich war es gruselig von jetzt auf gleich so von ihr überrannt zu werden. Sie hat mir regelrecht die Luft zum Atmen genommen.


MICHI (27.11.09 21:14)
Krass Melanie, du hast mich grad eben ziemlich geflasht, ich sitze hier in der Wohnung von einem Freund und betrinke mich mit dem billigsten Wein, den ich kriegen konnte und dann werde ich so geflasht....puh! Aber du hast mir auch Angst gemacht, was wenn das grad meine Zeit ist und ich sitze hier, hoere traurige Musik und betrinke mich, naja Herr Tomte sagt ja: nicht ist so schoen wie betrunken traurige Musik zu hoeren.
Ein weiteres Zitat ist mir auch eingefallen von seasons of love, "how do you measure a year.....measure in LOVE" klingt ziemlich gut fuer mich....

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